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Druckkostenzuschuss: Informationen zu Wesen, Voraussetzungen und Beantragung

Gerade unter Studenten ist es ein weitverbreitetes Phänomen: das Geld ist knapp, denn zu dem WG-Zimmer und den Nebenkosten wollen auch Lernmaterialien, Semesterticket, Telefonrechnung und sonstige anfallende Kosten bezahlt werden. Das Studium nimmt den Einzelnen nicht selten so stark in Anspruch, dass einer Nebentätigkeit nur geringfügig oder gar nicht nachgegangen werden kann. Wenn die Eltern dann nicht imstande sind, finanzielle Unterstützung zu leisten, kann es gerne einmal sehr eng werden. Und ausgerechnet dann, wenn jeder Euro zweimal umgedreht werden muss, steht die Abgabe der Dissertation oder eines sonstigen umfangreichen Papiers an, welches für die Fortführung oder den Abschluss des Studiums unabdingbar ist.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, sich die Kosten für den Druck der Arbeiten teilweise oder sogar vollständig erstatten zu lassen. Diese im Einzelnen zu erörtern, ist nicht ganz leicht, zumal der Begriff „Druckkosten“ nicht statisch ist und von unterschiedlichen Institutionen auch immer wieder anders definiert wird. Dennoch wollen wir in diesem Artikel die wesentlichen Voraussetzungen und die Möglichkeiten aufzeigen, mit denen Sie sich bei den Druckkosten ihrer wissenschaftlichen Arbeiten unter die Arme greifen lassen können. 
 

Inhalt:

1. Was ist unter dem Begriff „Druckkostenzuschuss“ zu verstehen?

1.1. Verlagswesen

2. Für Doktoranden: Druckkostenzuschüsse für die Publikation der Doktorarbeit

2.1. FAZIT-STIFTUNG
2.2. Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften
2.3. Deutscher Akademikerinnenbund e.V.
2.4. Franz-und-Eva-Rutzen-Stiftung
2.5. Studienstiftung ius vivum

3. Weiterführende Themen


 

1. Was ist unter dem Begriff „Druckkostenzuschuss“ zu verstehen?


Es bedarf einer kleinen definitorischen Abgrenzung des Begriffes „Druckkostenzuschuss“, denn abhängig davon, wer ihn gebraucht kann er unterschiedlich verstanden werden. Um Missverständnisse zu vermeiden, wollen wir diese Unterschiede kurz erklären
 

1.1. Verlagswesen 


Gerade unbekannte und junge Autoren werden heutzutage von ihren Verlegern mitunter zur Kasse gebeten, wenn es darum geht, ihre Werke zu veröffentlichen. Dies geschieht vorgeblich, um sich im Falle eines Misserfolgs abzusichern beziehungsweise die finanziellen Einbußen bereits im Vorfeld zu minimieren. Der Druckkostenzuschuss kann entweder die anteilige bis vollständige Übernahme der Druckkosten, die Übernahme sämtlicher Publikationskosten (also auch über den bloßen Druck hinaus) oder sogar die Übernahme einer zusätzlichen, zuvor kalkulierten Gewinnspanne bedeuten. 

Wenngleich dies im Bereich der Belletristik nicht an der Tagesordnung ist, kommt es doch vor, dass derlei Druckkostenzuschüsse erhoben werden. Verbreiteter ist dieses Vorgehen jedoch unter Fachverlagen für wissenschaftliche Werke. Hier wird allgemein (und oft nicht zu Unrecht) davon ausgegangen, dass insbesondere Dissertationen aufgrund ihrer Thematiken und ihres hohen Anspruchs keinen großen Leserkreis finden. Dementsprechend wird auch nicht damit gerechnet, Gewinn mit den gedruckten Werken zu erzielen.
Um Doktoranden und Absolventen, die aufgrund dieser enormen finanziellen Belastung Schwierigkeiten haben, Ihre Dissertationen zu veröffentlichen, unter die Arme zu greifen, nehmen sich zahlreiche Stiftungen und Vereine mit unterschiedlichen Schwerpunkten dem Problem an und gewähren Druckkostenzuschüsse unter individuell festgelegten Voraussetzungen. 
 

2. Für Doktoranden: Druckkostenzuschüsse für die Publikation der Doktorarbeit 


Gerade für Akademiker, welche die Erlangung eines Doktortitels anstreben, ist die Publikation Ihrer Dissertation eine unerlässliche oder zumindest wünschenswerte Angelegenheit. Schließlich bilden die hier in jahrelanger Arbeit erworbenen und zu Papier gebrachten Forschungsergebnisse nicht selten die Grundlage für den späteren beruflichen Werdegang und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erwerb erster Reputation in den Kreisen, in die der Absolvent einzutreten wünscht. Jedoch hat nicht jeder wissenschaftliche Verlag Interesse daran, Doktorarbeiten von bis dato unbekannten Autoren auf eigene Kosten zu veröffentlichen. Indessen sind die Kosten oft beträchtlich, denn abgesehen von dem meist großen Umfang gilt es, je nach Fach, in dem promoviert wird, auch zahlreiche Abbildungen, Diagramme, Statistiken etc. in Farbe zu drucken, welche die Druckkosten gleich noch einmal um ein Vielfaches in die Höhe schnellen lassen. Besonders hoch sind diese beispielsweise bei Veröffentlichungen rund um die Fachgebiete Kunst- und Orientwissenschaften. Die hohe Zahl an Abbildungen lässt die verlangten Preise für adäquate Drucke schnell auf mehrere tausend Euro ansteigen. 

Ein weiteres Manko ist die Auflage, welche die Quantität der zu druckenden Arbeiten bestimmt. Wenn dies über einen Verlag geschieht, muss in der Regel eine gewisse Mindestauflage erfüllt werden, damit die Dissertation anschließend auch in den Verkauf gehen kann. Auch wenn diese Auflagen nicht hoch sein müssen: der Preis liegt am Ende doch deutlich über dem, was ein einfacher Druck in dreifacher Ausfertigung zur Abgabe im Institut kosten würde. 

Einige exemplarische Möglichkeiten, die Publikation durch einen Druckkostenzuschuss oder andere Mittel fördern zu lassen, finden Sie hier in der Übersicht.
 

2.1. FAZIT-STIFTUNG 


Die Stiftung existiert seit 1959 und entstand aus der ehemaligen Mehrheitsgesellschafterin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auf der Agenda der Stiftung steht die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Bildung und Erziehung. Zu diesem Zweck werden neben Museen, sozialen Einrichtungen und Forschungseinrichtungen auch Promotionen an Universitäten und Hochschulen gefördert. Dies kann in Form von Stipendien, Druckkostenzuschüssen sowie Reisekostenzuschüssen geschehen.

Die Druckkostenzuschüsse der FAZIT-Stiftung beschränken sich auf finanzielle Notlagen, d.h. sie werden nur dann gewährt, wenn eine Finanzierung von anderer Seite nachweislich nicht möglich ist. Weitere Informationen können auf der Bewerbungsseite der FAZIT-Stiftung eingesehen werden. 
 

2.2. Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften 


Diese Stiftung ist ausschließ auf Druckkostenzuschüsse „spezialisiert“, die für die Publikation wissenschaftlicher Werke bewilligt werden. Die Förderungsgebiete sind dabei vorrangig 

  • Sprach- und Literaturwissenschaften 
  • Kunstwissenschaften
  • Geschichtswissenschaften 
  • Philosophie 


Von etwa 300 Anträgen, die im Jahr eingehen, werden zwischen 40 und 50 Prozent bewilligt. Dabei erwartet die Stiftung eine angemessene Selbstbeteiligung an den Gesamtkosten durch den Autor beziehungsweise den Herausgeber. Hinzu kommt, dass nur Arbeiten gefördert werden, die von sämtlichen beteiligten Gutachtern mit summa cum laude oder wenigstens magna cum laude bewertet wurden. Ausführliche Informationen zu Anträgen für Druckkostenzuschüsse durch die Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften gibt es hier
 

2.3. Deutscher Akademikerinnenbund e.V. 


Der interdisziplinär agierende Verein richtet sich ausschließlich an Frauen und fördert, unabhängig von Studienrichtung oder Fach, wissenschaftliche Publikationen bei deutschen Verlagen mit einem Druckkostenzuschuss von bis zu 500 Euro. Darüber hinaus bietet der Verein zahlreiche weitere Förderungs- und Vernetzungsmöglichkeiten. Weitere Informationen bietet die Seite des Förderausschusses


2.4. Franz-und-Eva-Rutzen-Stiftung 


Die verhältnismäßig junge Stiftung (Gründung 1993) unterstützt mit Ihrem Fördervolumen von ca. 50.000€ vor allem Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Archäologie. Zum Förderungsumfang gehören Veranstaltungen und konkrete Forschungsvorhaben, aber auch Druckkostenzuschüsse für wissenschaftliche Arbeiten. Anträge können jeweils bis zum 30. April eines jeden Jahres gestellt werden; Informationen zur Antragsstellung erhalten Sie auf der Webseite der Stiftung
 

2.5. Studienstiftung ius vivum 


Diese Einrichtung richtet sich primär an die Rechtswissenschaften. Forschungen und folgende Rechtsgebiete werden durch Förderungen verschiedener Art unterstützt: 

  • Bürgerliches Recht
  • Internationales Privat- und Zivilprozessrecht
  • Urheberrecht
  • Wirtschaftsrecht
  • Rechtsvergleichung 


Förderschwerpunkte betreffen Stipendien für Promotionen und Auslandssemester, Verleihung von Geldpreisen für herausragende Leistungen, Bücherstipendien sowie Druckkostenzuschüsse für Dissertationen und Habilitationsschriften. Bewerbungen können formlos an Prof. Dr. Schack (Universität Kiel) gerichtet werden. Die entsprechende E-Mail-Adresse finden Sie hier

Eine ausführliche (wenngleich nicht vollständige, denn die Zahl der Stiftungen ist sehr groß) Liste, unterteilt in verschiedene Fachgebiete, finden Sie weiterhin auf der Seite der Universität Düsseldorf.
 

3. Weiterführende Themen

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