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Was ist Pigmenttinte?

In Bezug auf Druckfarben wird oftmals von Pigmenttinte gesprochen. Pigmentierte Tinte ist allerdings eine besondere Form der Farbstofftinte und kommt zum Großteil nur im Tintenstrahldrucker vor.

Toner mit Pigmenten gibt es zwar auch, doch diese sind eher selten. Oft wird das Farbmittel auch in einem Atemzug mit „Dye-Tinte“ genannt. Dabei gibt es jedoch entscheidende Unterschiede zwischen Dye-Tinte und Pigmenttinte.

Ebenso sollten Sie einen genauen Blick auf das Einsatzgebiet, die Haltbarkeit und die Eigenschaften der Pigmenttinte werfen.


Tinte hat viele unterschiedliche Zusammensetzungen und Eigenschaften.


Inhalt

 
1. Pigmenttinte: Was genau ist das?
2. Pigmente: Die Definition
2.1. Passende Pigmente für schöne Farben
2.2. Die beliebtesten Pigmente
3. Der Unterschied zwischen Pigmenttinte und Dye-Tinte
4. Die beste Pigmenttinte
5. Risiken für den Druckkopf
6. Die Pigmenttinte auf Fotopapier
7. Umfangreiche Tests für die optimale Pigmenttinte
8. Weitere Themen
 


1. Pigmenttinte: Was genau ist das?


Viele Jahre wurden Druckfarben mit Farbstoffen verwendet, welche sich chemisch im jeweiligen Medium, bzw. der entsprechenden Lösung, auflösen und somit die Färbung herbeiführen. Bei Pigmenttinte werden Farbpigmente eingesetzt, welche sich nicht lösen. Sie schwämmen das Mittel lediglich auf, wobei von Dispersion gesprochen wird.

Der Vorteil von pigmentierter Tinte ist die starke Farbkraft, die hohe Lichtechtheit und hohe Wasserfestigkeit.
Ebenso ist sie resistent gegenüber vieler Chemikalien. Da die Pigmenttinte wasserfest ist, wird sie auch als dokumentenecht bezeichnet.
 

Auch im Wasser behält Pigmenttinte ihre Leuchtkraft und Intensität.

Der Nachteil der Tinte ist, dass sich die Pigmente schnell absetzen. Sobald sich die Pigmentdichte von der Dichte des Lösungsmittels unterscheidet, wandern die Pigmente auf den Boden der Patrone und verklumpen nicht selten. Um die Haltbarkeit der Pigmenttinte zu steigern, wird diese oftmals durch diverse Zusatzstoffe stabilisiert. Hierbei gilt: Je größer die Pigmentteilchen sind, desto schneller sedimentieren sie.

Beispielsweise benötigen Sie bei Whiteboard-Tinte besonders grobe Pigmente, sodass nach dem Abwischen nichts mehr zurückbleibt. Die Pigmente in einer Druckerpatrone sind hingegen besonders fein und nur 0,1 bis 0,4 Mikrometer groß.

Am leichtesten können Sie die anderen Tintensorten in Bezug auf helle Farbtöne, wie Gelb, Rot und Orange, von Pigmenttinte unterscheiden. Denn farbstoffbasierte Tinten sind im Gläschen transparent, sodass Sie durch die Flüssigkeit hindurchsehen können. Bei der Pigmenttinte ist dies nicht der Fall. Bei dunkleren Farben, wie Blau, Violett oder Grün, erscheinen die Farbstofftinte im Gläschen fast schwarz. Die Pigmenttinte weist hingegen die gleichen Farben wie auf dem Blatt auf.

Pigmenttinte sieht auch im Glas aus wie auf dem Ausdruck.

Verkauft wird die Tinte mit Farbpigmenten in einer simplen Patrone. So müssen Sie nicht selbst mit der Tinte herumhantieren, sondern nur die Druckerpatrone in Ihr Gerät einsetzen. Lassen Sie aber die Tintenpatrone nicht zu lange im Drucker, wenn Sie diesen nicht verwenden, da ansonsten die Tinte austrocknet.

 

2. Pigmente: Die Definition


Sicherlich fragen Sie sich nun, was eigentlich die Pigmente sind, welche in der Tinte zum Einsatz kommen. Pigmente sind Farbmittel, welche so gut wie unlöslich sind. Am einfachsten lassen sich die Eigenschaften von Pigmenten an einem kleinen Beispiel verdeutlichen.

Versuchen Sie Ruß mit Wasser zu vermischen, können Sie auch nach langem Rühren immer noch die feinen Rußpartikel erkennen. Dasselbe Phänomen erkennen Sie auch bei Kaffee. Denn der Ruß wird nur sehr fein verteilt, löst sich aber nicht vollständig auf. Dieses Prinzip ist auch bei den Pigmenten zu finden. Daher werden sie vorwiegend in der Produktion von deckender Signiertinte und –farbe verwendet.

 

2.1. Passende Pigmente für schöne Farben


Sie sollten sich darüber bewusst sein, dass es kein Allround-Pigment gibt, welches für alle Farben sorgen kann. Es kommen unterschiedliche Pigmente zum Einsatz, welche wiederum verschiedene Farbnuancen ermöglichen. Auch eine Mischung dieser Pigmente ist nicht ungewöhnlich, sodass kräftige und verschieden abgestufte Farben entstehen können.

Das wohl wichtigste Pigment ist das weiße Titandioxid. Gleichermaßen häufig kommt das Schwarzpigment (wie Ruß) zum Einsatz. Unter den Buntpigmenten finden Sie Ultramarinblau, Cadmiumorange, Kobaltblau, Eisenoxidpartikel und Mennige.

Der wesentliche Bestandteil der Pigmente ist die deckende Signierfarbe. Dennoch ist mit den Farbpigmenten nicht alles möglich. Oftmals fehlt die Wetterbeständigkeit. Dennoch arbeiten Spezialisten an der Entwicklung von neuen Pigmenttinten, welche auch den zunehmenden geforderten Eigenschaften gerecht werden.

 

2.2. Die beliebtesten Pigmente


Erst die Verbindung mit diversen Lösungen lässt die Pigmente zu Tinte werden, die verschiedene Eigenschaften aufzeigt.

Erdpigmente: Diese gewinnen Sie beispielsweise aus Ocker. Sie sorgen für einen bräunlichen Farbton, doch auch bunte Farben sind möglich.
Mineralpigmente: Aus Magnesium können Sie diese Pigmente gewinnen, die von Weiß bis Blau reichen.
Metallpigmente: Aluminium und andere Metalle werden für Pigmente genommen, welche für metallische Farben und Effekte sorgen.
Kohlenstoffpigmente: Gerade Ruß ist bei Kohlenstoffpigmenten auf dem ersten Platz und oftmals rein Schwarz.
 


3. Der Unterschied zwischen Pigmenttinte und Dye-Tinte


In einem Tintendrucker können zwei Arten von Tinte zum Einsatz kommen. Auf der einen Seite steht die wasserbasierte Dye-Tinte. Bei dieser färben die Farbstoffe die Tintenflüssigkeit ein.
Auf der anderen Seite gibt es die Pigmenttinte. Die Farbe entsteht hier durch die in der Tintenflüssigkeit schwebenden Farbpigmente.


Dye-Tinte ist im Gegensatz zu Pigmenttinte schnell wasserlöslich und kann daher eher verschmieren.

Heute gibt es viele Namen für die Tinten. Selbstverständlich nutzen die Druckerhersteller dabei immer ihr eigenes Rezept. Entsprechend gibt es kaum eine Tinte zweimal, sondern nur in ähnlichen Zusammensetzungen. Grundsätzlich handelt es sich immer um Pigmente oder andere Farbstoffe.
Zum Beispiel wird die Claria-Tinte von Epson als Dye-Tinte bezeichnet. Die Canon Lucia-Tinte ist hingegen eine Pigmenttinte. Sicher werden Sie sich nun fragen, ob die Dye- oder die Pigmenttinte die bessere Wahl ist. Beide Tintenarten haben natürlich ihre Vorzüge und können deswegen nicht als besser oder schlechter bezeichnet werden.

Hinsichtlich der Eigenschaften unterscheiden sich die Tintenarten allerdings teils enorm voneinander. Deswegen sollten Sie sich genau die Vor- und Nachteile von Tinte mit Farbpigmenten und der Dye-Variante ansehen.
 


 
Dye-Tinte Pigmenttinte
Vorteile Besonders im Foto- und Grafikdruck spielt diese Tinte ihre Vorzüge aus. Idealweise wird sie mit Fotopapier verbunden, da ihre Vorzüge bezüglich der enormen Farbgebungsmöglichkeiten so am besten zur Geltung kommen. Die Farbstoffmoleküle der Tinte verteilen sich gleichmäßig auf dem Papier und zeigen sich in satten und kräftigen Farben.

 
Die Pigmenttinte neigt im Gegensatz zu der Dye-Sublimationstinte kaum zum Verschmieren. Dadurch erhalten Sie ein schärferes Druckbild und eine höhere Farbbrillanz. Diese können Sie gerade bei kleinen Texten in Schriftarten mit Serifen oder feingliedrigen Details besonders gut erkennen. Darüber hinaus ist die Pigmenttinte recht lichtbeständig und kann über Jahre hinweg die Farbpracht beibehalten, wie direkt nach dem Druck.

 
Nachteile Schmierfestigkeit gehört nicht zu den Stärken der Dye-Tinte. Dies merken Sie schnell, wenn Sie das bedruckte Papier mit einem Textmarker bearbeiten wollen. Schnell verschmiert die Tinte und bleibt an dem Marker haften. Auch in Bezug auf die Lichtbeständigkeit kann die Dye-Tinte eher nicht punkten. Die Lichtechtheit fällt wesentlich geringer aus, als bei der Pigmenttinte.

 
Im direkten Vergleich zu Dye-Tinten sind die Farben bei den pigmentierten Patronen ein wenig matter. Dennoch sind auch sie brillant und kräftig.

 

Im direkten Vergleich zu Dye-Tinten sind die Farben bei den pigmentierten Patronen ein wenig matter. Dennoch sind sie noch schön brillant und kräftig.



4. Die beste Pigmenttinte


Schon seit einigen Jahren kombinieren Hersteller, wie beispielsweise Canon, die Stärken beider Tintenarten miteinander. Deswegen wird seit einigen Jahren separates Textschwarz angeboten.

Im Dokumentendruck werden Sie schnell den Unterschied dieser Tintenpatronen erkennen. Insofern werden Details genauer dargestellt und Sie können auch feingliedrige Punkte optimal erkennen.

Hinzu kommen die Vorteile der Dye-Tinte, wodurch das Schwarz satt und kräftig wiedergegeben wird. Dementsprechend verbinden diese Druckerpatronen die Vorteile beider Tinten miteinander.
 


5. Risiken für den Druckkopf


Beispielsweise sollten Sie vor allem beim Kauf von Pigmenttinte für Epson oder Canon vorsichtig sein. Würden Sie eine Tinte verwenden, welche nicht auf Ihren Drucker zugeschnitten ist, kann dies schnell zu einer erheblichen Gefahr für Langlebigkeit Ihres Geräts werden.
Pigmente könnten den Druckkopf verstopfen, sodass es zu schmierigen, fleckigen und streifigen Drucken kommen kann. Sogar der komplette Ausfall der Düse ist nicht ungewöhnlich.

Oftmals hilft dann nur noch eine umfangreiche Druckkopfreinigung, wenn Sie die Pigmente entfernen wollen. In besonders schwerwiegenden Fällen müssen Sie sogar den Druckkopf komplett austauschen. Deswegen sollten Sie immer darauf achten, die Pigmenttinte zu wählen, welche auch optimal auf Ihren Drucker und den Druckkopf abgestimmt ist.

Im Handbuch Ihres Druckers oder auf der Webseite des Druckerherstellers erfahren Sie, welche Tinte Sie verwenden dürfen. Weichen Sie von diesen Angaben nicht ab, damit Ihr Drucker geschont wird.
 


6. Die Pigmenttinte auf Fotopapier


Es gibt auf dem Markt spezielle Pigmenttinte für Fotodrucker, welche speziell auf den Druck von Fotografien auf Fotopapier ausgelegt ist. Diese weist einige veränderte Eigenschaften auf, sodass ein hervorragendes Ergebnis entstehen kann.
Bei dem Kauf des Fotopapiers sollten Sie darauf achten, dass dieses zur Pigmenttinte passt. Oftmals steht schon auf der Verpackung mit welcher Tinte Sie das Papier verwenden können. Würden Sie ein falsches Medium nutzen, könnte es zum Verlaufen der Pigmenttinte kommen.

Auch das Ausfransen der Ränder ist nicht selten, sodass die feinen Details nicht mehr zu erkennen sind. Stellen Sie zusätzlich bei Ihrem Drucker auch die richtigen Optionen ein. Beispielsweise sollten Sie für den optimalen Fotodruck die entsprechende Einstellung für „Fotopapier“ verwenden. Die modernen Drucker, welche mit Pigmenttinte arbeiten, können dann direkt die richtigen Werte auswählen, damit die Tinte perfekt auf der Oberfläche haften bleibt.
 


7. Umfangreiche Tests für die optimale Pigmenttinte


Bei vielen Herstellern, unwichtig ob großer Druckerproduzent oder kleiner Drittanbieter, werden diverse Tests zur Funktionalität und Qualität der Tinte durchgeführt. Diese helfen nicht nur dabei die aktuellen Eigenschaften der Pigmenttinte zu ermitteln, sondern diese auch zu verbessern. Diese Tests finden in regelmäßigen Abständen statt, wobei folgende Spezifika geprüft werden:

  • Farbraum
  • Neutralität der Farben
  • Homogenes Glanzverhalten
  • Bestmögliche Reduzierung von Metamerie und Bronzing

Nur durch diese Tests kann die Pigmenttinte verbessert und perfektioniert werden. Oftmals müssen nur wenige Einzelheiten geändert werden, damit die Tinte eine komplett andere Eigenschaft erhält.

Auch im Heimgebrauch müssen Sie sicherlich einige „Tests“ mit der Tinte durchführen. Hin und wieder muss auch das Farbprofil von Ihrem Drucker überarbeitet werden, damit die Ausdrucke genau die Farben und Verläufe erhalten, die Sie wünschen. Sie können schon vorhandene Farbprofile bearbeiten oder ein individuelles anfertigen. In beiden Fällen wird die pigmentierte Tinte Ihren Vorstellungen entsprechen.

Um die Schönheit und die Vorteile der Tinte zu bewahren, muss die richtige Lagerung gewährleistet werden. Pigmenttinte wird am besten kühl, trocken und dunkel gelagert. Belassen Sie die Tinte, bzw. die Druckerpatrone am besten in der Verpackung, wo sie luftdicht versiegelt wurde. Bevor Sie die Tinte nutzen, müssen Sie die Patrone oftmals einige Male schütteln, sodass sich die Pigmente richtig verteilen.

Am besten ist es, wenn Sie sich keinen allzu großen Vorrat an Pigmenttinte anlegen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass diese austrocknet und so unbrauchbar wird. Die Entsorgung leerer oder defekter Druckerpatronen erfolgt über den Fachhandel oder spezielle Anbieter, welche die verbrauchten Patronen ankaufen.
 


8. Weitere Themen


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