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Thermopapier: Werkstoff der Industrie

In der Industrie sind sie gar nicht mehr wegzudenken: Thermodrucker. Sie sehen sie im Handel, im Supermarkt, beim Ausdruck von Etiketten und vielen weiteren Bereichen. Natürlich ist nicht nur der Drucker wichtig, sondern auch das verwendete Papier. Der Grund dafür ist, dass beim Thermodruck hohe Temperaturen entstehen. Normalpapier kann unter derartigen Temperaturen Beschädigungen erleiden, sich wellen und dadurch den gesamten Druck stoppen.

Damit dies nicht passiert, wird spezielles Thermopapier verwendet. Im Handel gibt es heute eine reiche Auswahl an Thermopapieren, welche zum Einsatz kommen können. Gerade die Thermorollen nehmen einen wichtigen Bereich ein und sorgen für einen schnellen Druck, ohne das lästige „Nachfüllen“ per Hand.
 

Inhalt

1. Was sind die Eigenschaften von Thermopapier?
2. Die Funktionsweise von Thermopapier
3. Die einzelnen Thermopapier-Schichten
3.1. Vorderseitenschutzschicht (Over Coat)
3.2. Thermoschicht (Thermal Coat)
3.3. Unterschicht (Under Coat)
3.4. Basismaterial
3.5. Rückseitenschutzschicht (Back Coat)
4. Die Aufbewahrung von Thermopapier
4.1. Kleine Zusammenfassung zur Thermopapier-Lagerung
5. Die Zukunft vom Thermopapier und Bisphenol
6. Praktisches Zubehör für Thermopapier
 
 

1. Was sind die Eigenschaften von Thermopapier?

Bei Thermopapier handelt es sich um eine spezielle Papiersorte, welche für den Einsatz in Thermodruckverfahren entwickelt wurde. Auf der einen Seite hat das Papier eine thermosensitive Schicht, in der Pigmente, Binder, Entwickler, Hilfsstoffe und Farbbilder eingeschlossen sind. In der Regel können Sie Thermopapier in verschiedenen Farben kaufen. Hierbei ist nicht die Rede vom Papier selbst, sondern der späteren Schrift. Im Normalfall wird schwarze Farbe genutzt, gefolgt von Blau.

Durch die moderne Technologie ist es heute kein Problem mehr, verschiedene Farbstufen zu realisieren. Dies ist durch unterschiedlich hohe Drucktemperaturen möglich. Da aber ein höherer technischer Aufwand benötigt wird, kommen die farbigen Rollen, Papiere und Co. nicht in der typischen industriellen und kommerziellen Anwendung zum Einsatz. Das gesamte Thermopapier wird meist auf einen Kunststoff- oder Papierkern aufgewickelt. Je nach Hersteller ist ein Flächengewicht von 48 bis 240 g/m² erhältlich.

Da Thermopapier gerne für Belege und Quittungen genutzt werden, sind hier Thermokassenrollen mit einem Papiergewicht von 48 bis 55 g/m² Standard. Hingegen wird für Gutscheine, Fahrscheine, Grußkarten, Lottobelege oder Eintrittskarten eine höhere Papierqualität verwendet. Durch die stärkere Dicke des Papiers ist eine höhere Toleranz gegenüber mechanischer Belastung gegeben. Dementsprechend hält das Druckergebnis länger und verblasst beziehungsweise verfärbt nicht so leicht.

Wenn Sie auf der Suche nach einem hochwertigen Thermopapier sind, sollten Sie sich die Zertifizierung ansehen. Diese wird von der ISEGA-Forschungs- und Untersuchungsgesellschaft freigegeben. Der „Blaue Engel“ zeigt hingegen die Umweltverträglichkeit der Kassenrolle. Dies ist ein wichtiger Punkt, wenn Sie Ihr Thermopapier im gewöhnlichen Papierabfall entsorgen möchten.

 

2. Die Funktionsweise von Thermopapier

Da es sich um kein normales Papier handelt, ist auch der Druck auf Thermopapier ein wenig anders. Im Thermodrucker wird mit Hitze gearbeitet. Durch die Hitze wird punktuell eine Stelle auf dem Blatt erwärmt. Reihenförmig wird die Beheizung über die Breite des Papiers fortgeführt. Der Farbbildner und Entwickler, welche im Papier untergebracht sind, reagieren auf die Hitze und ergeben das Druckbild. Bei einem einfachen Thermodrucker wird mit einer Temperatur von 90 °C gearbeitet. Häufig kommen die Drucker im Hausgebrauch zum Einsatz.

Sollten Sie nun zu herkömmlichen Papiersorten greifen, kann es schnell zu Verfärbungen kommen. Sie halten nur einer Temperatur von etwa 70 °C stand. Parkscheine beispielsweise, die im Sommer hoher Hitze und Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, werden mit einer Temperatur von 120°C bedruckt, da die Reaktionstemperatur des Thermopapiers höher liegt. Diese wird durch die „statische Sensitivität“ bestimmt. Neben diesem Thermopapier gibt es auch Modelle, die zusammen mit dem erhitzten Farbband des Druckers arbeiten.


Thermopapier kommt in der Industrie im großen Stil zur Anwendung.

 

3. Die einzelnen Thermopapier-Schichten

Thermopapier besteht aus fünf verschiedenen, chemischen Schichten. Vier sind auf der Vorderseite und eine auf der Rückseite zu finden. Diese Schichten verleihen dem Papier seine Schutzeigenschaften.
 


3.1. Vorderseitenschutzschicht (Over Coat)

Die vorderseitige Schutzschicht garantiert einen optimalen Schutz des Druckbildes gegenüber Alkohol, Wasser, Öl, Fett und Weichmachern. Gleichermaßen sichert sie eine gute Anpassung an den Thermodrucker und schont den Druckkopf gegen Abrieb.
 


3.2. Thermoschicht (Thermal Coat)

Der Inhalt dieser Schicht bestimmt die Sensibilität, die Bildschärfe, den Bildschutz und die Hintergrunddichte.
 


3.3. Unterschicht (Under Coat)

Die Schicht ermöglicht es, die Hitze des Druckkopfes auf die Thermoschicht zu konzentrieren. Dadurch wird die Thermoreaktion optimiert, was folgende Eigenschaften des Papiers begünstigt: Bildschärfe, Glanz und Sensibilität.
 


3.4. Basismaterial

Das Basismaterial von Thermopapier besteht aus Papier oder aus Folie von unterschiedlicher Dicke. Diese ist logischerweise auch für das Gewicht des Papiers verantwortlich. Auch die mechanischen Eigenschaften werden vom Basismaterial bestimmt. Dazu zählen Reißfestigkeit, Steifigkeit und Bruchfestigkeit. Ansonsten bestimmt das Basismaterial die Uniformität des Thermobilds.
 


3.5. Rückseitenschutzschicht (Back Coat)

Die letzte Schicht, welche auf der Rückseite des Blattes zu finden ist, schützt das Papier vor Alkohol, Öl, Weichmachern und Co. Auch die Welligkeit des Papiers wird vermieden und die Schicht ermöglicht die Verwendung von Lösungsmitteln, Klebstoffen und Farben.

 

4. Die Aufbewahrung von Thermopapier

In erster Linie ist es wichtig, dass Sie zu hochwertigen Thermopapier greifen, unabhängig davon, ob Sie einen Thermotransferdrucker, Thermodirektdrucker oder Thermosublimationsdrucker verwenden. Billige Thermopapiere sind durch ihren Preis zwar verlockend, doch altern wesentlich schneller. Schon nach wenigen Wochen wird die Schrift unleserlich, was bedeutet, dass sich das Papier nicht für hochwertige Ausdrucke eignet.

Legen Sie viel Wert auf lange Haltbarkeit, sollten Sie ein Qualitätsprodukt wählen. Es gibt Thermopapiere, welche mit einer 25-jährigen Haltbarkeitsgarantie überzeugen. Gerade die Produkte aus Japan haben eine „nahezu unbegrenzte Archivierbarkeit“ vorzuweisen und sind somit die richtige Wahl, wenn Ihre Papierrollen viele Jahre lesbar sein sollten. Natürlich hat dies nur dann Gültigkeit, wenn Sie die richtige Lagerung wählen.

Sie sollten Ihr Thermopapier, unwichtig ob in Blattform oder als Rollen, bei 20 °C und 50 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit lagern. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Im Haushalt oder in normalen Büroräumen ist die richtige Lagerung oftmals ein Problem- gerade, da die Temperaturen und die Feuchtigkeit dauernd schwanken und auch Lichteinfall von Außen keine Seltenheit ist. Deswegen gelten Thermopapiere in der Regel als nicht dokumentenecht. Gerade bei Rechnungen oder Dokumenten, welche Sie über viele Jahre aufbewahren wollen, kann dies zu einem Problem werden. Am besten machen Sie in diesem Fall eine Kopie auf Normalpapier.


Thermopapier ist vor allem in Form von Kassenbons bekannt.

Um das Schriftbild vom Thermopapier lange zu erhalten, sollten Sie kein direktes Sonnenlicht dauerhaft auf die Dokumente scheinen lassen. Auch große Wärme kann zur Verfärbung des Papiers führen. Besondere Vorsicht ist bei Weichmachern geboten. Weichmacher sind häufig in Kunststofffolien oder Klebeband enthalten und können die Schrift entfernen. Auch Gerbstoffe sind der Feind des Thermopapiers. Sie lassen das Druckbild mit der Zeit verblassen oder ausbleichen. Ebenfalls ist der Kontakt mit Desinfektionsmitteln, Ölen und Fetten nicht zu empfehlen.

 

4.1. Kleine Zusammenfassung zur Thermopapier-Lagerung

Die im Thermopapier vorhandenen Farbstoffe reagieren mit Lösemittel und anderen Verbindungen, die meist in Klebstoffen vorkommen. Der Kontakt solcher Verbindungen mit dem Druckbild zerstört dieses im Laufe der Zeit. Dementsprechend lagern Sie Ihr Thermopapier in kühlen und trockenen Umgebungen. Temperaturen über 40 °C und hohe Luftfeuchtigkeit über 60 Prozent führen zum Verblassen des Schriftbilds.

Vermeiden Sie die Lagerung von Thermopapier zusammen mit folgenden Dingen:

  • Papiere, die organische Lösungsmittel enthalten
  • Kohle- und Selbstdurchschreibpapiere
  • Produkte, die aus PVC oder Vinylchlorid gefertigt wurden
  • Reinigungsmittel und Lösungsmittel mit Alkohol, Keton, Ester etc.
  • Lösungsmittelhaltiger Kleber

Bewahren Sie Ihr Thermopapier getrennt von anderen Aufzeichnungen auf. Zum Schutz des Papiers verwenden Sie nur weichmacherfreie Hüllen oder Einlageblätter. Auch Laminierfolien und Systeme mit wasserbasierten Klebstoffzusammensetzungen sind in Ordnung.
 


5. Die Zukunft vom Thermopapier und Bisphenol

Seit seinen Anfängen wurde Thermopapier und die benötigten Drucker stetig verbessert. Besonders bei der Lagerfähigkeit des Papiers wurden viele neue Aspekte hinzugefügt, die für eine lange Haltbarkeit sorgen. Der neuste Trend richtet sich an spezielle Anwendungen von wiederbeschreibbaren Thermofolien. Das bedeutet: Sie können das Papier mehrfach beschreiben und löschen lassen. Einen wichtigen Faktor besitzt der gesundheitsschädliche Stoff Bisphenol A, welcher bei vielen Thermopapieren zum Einsatz kommt.

Wegen dessen Verwendung sollten Sie beachten, dass Sie Thermopapier nicht einfach im Papiermüll entsorgen können. Die verschiedenen Schichten, die mit Chemikalien durchtränkt sind, müssen im Restmüll entsorgt werden. Weiterhin sollten Sie darauf achten, dass Sie Kinder unter drei Jahren nicht mit Kassenzetteln, Fahrscheinen oder Quittungen aus Thermopapier spielen lassen. Das Bisphenol wird über die Haut vom Körper aufgenommen. Bei einem Erwachsenen macht die 7 bis 15 Prozent der durchschnittlichen Gesamtexposition aus und ist deswegen nicht gefährlich.

Achtung: Bei kleineren Kindern sieht es schon ganz anders aus. Deshalb sollten Kinder nicht mit Thermopapier arbeiten oder dieses gar in den Mund nehmen.

 

6. Praktisches Zubehör für Thermopapier

Da Thermopapier heute in vielen Bereichen zum Einsatz kommt, ist natürlich zahlreiches Zubehör vorhanden. Besonders in der Industrie ist Thermopapier und dessen Anwendungen enorm vertreten, weshalb es viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt. In erster Linie wird Thermopapier nicht nur im DIN A4-Format angeboten, sondern auch in Form von Bonrollen.

Diese können direkt im Kassengerät oder in mobilen Thermodruckern genutzt werden, ohne dass ständiges Nachfüllen notwendig wäre. Neben der Additionsrolle gibt es auch praktische Halterungen. Diese sorgen dafür, dass nicht nur eine Rolle zum Einsatz kommt. Mitten in der Benutzung kann das Gerät die Rolle wechseln und somit ohne Verzögerung seinen Dienst fortsetzen. Doch nicht nur in der Industrie ist das Thermopapier ein ständiger Begleiter.

Auch im Hausgebrauch steigt die Beliebtheit der besonderen Druckmethode an, wodurch mehr Papier benötigt wird. Neben dem herkömmlichen Drucker benötigen auch Faxgeräte Thermopapier. Der Grund ist, dass viele Hersteller von Faxapparaten eine hohe Geschwindigkeit schätzen. In diesem Bereich ist Thermopapier und dessen Druckbild unschlagbar. Sind Sie viel unterwegs, sollten Sie sich die Geräte im mobilen Bereich ansehen. Auch diese sind mit Thermopapier ausgestattet und vor allem im Feld von Etiketten, Adressaufklebern oder kleinen Quittungen tätig.
 


Weiterführende Informationen rund um Papier


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